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Zitate und Gedichte

Trost durch Worte

Wenn Sie Ihre Trauerdrucksachen durch ein Zitat aus Lyrik oder Philosophie ergänzen möchten, finden Sie in unserer kleinen Bibliothek vielleicht die passende Anregung.

 

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,

flog durch die stillen Lande,

als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

Die Erinnerung ist ein Fenster,

durch das ich dich sehen kann, wann immer ich will.

Unbekannter Verfasser

Man kann das Leben

nur rückwärts verstehen,

aber leben muss

man es vorwärts.

Sören Kierkegaard

Wenn ihr an mich denkt,

seid nicht nur traurig.

Erzählt lieber von mir

und lasst mir einen Platz zwischen euch,

so wie ich ihn im Leben hatte.

Ich bin nicht weit weg,

nur auf der anderen Seite des Weges.

Unbekannter Verfasser

Nun ist es Zeit wegzugehen: für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben. Wer von uns dem Besseren entgegengeht, ist jedem verborgen.

Sokrates

Greifen und Festhalten kann ich seit der Geburt.

Teilen und Schenken musste ich lernen.

Jetzt übe ich das Loslassen.

Unbekannter Verfasser

Alles im Leben hat seine Zeit.

Zeit zu lachen und Zeit zu weinen,

Zeit zu lieben und Zeit zu trauern

und Zeit, Abschied zu nehmen.

Unbekannter Verfasser

Gottes Wege sind dunkel, aber das Dunkel liegt nur auf unseren Augen, nicht auf seinen Wegen.

Matthias Claudius

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,

von vielen Blättern eines.

Das eine Blatt, man merkt es kaum,

denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt allein bestimmte unser Leben.

Drum wird dies eine Blatt allein

uns immer wieder fehlen.

Unbekannter Verfasser

Nicht alles von mir wird sterben.

Horaz

Der Tod eines Menschen ist wie das Zurückgeben einer Kostbarkeit, die uns Gott unverdient lange geliehen hat.

Unbekannter Verfasser

Von der Stunde, von dem Orte

reißt dich eingepflanzter Drang,

Tod ist Leben, Sterben, Pforte,

alles ist nur Übergang.

Johann Wolfgang von Goethe

Der Tod ist groß.

Wir sind die Seinen

lachenden Munds.

Wenn wir uns mitten im Leben meinen,

wagt er zu weinen

mitten in uns.

Rainer Maria Rilke

Trennung kann man den Tod wohl nennen,

denn wer weiß, wohin wir gehen.

Tod ist nur ein kurzes Trennen

auf ein ew'ges Wiedersehen.

Joseph von Eichendorff

Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flüchtiger Gast im Erdenland. Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand, in Gottes Hand!

Ludwig Uhland

Der Tod, das ist die kühle Nacht,

Das Leben ist der schwüle Tag.

Es dunkelt schon, mich schläfert,

Der Tag hat mich müd gemacht.

Über mein Bett erhebt sich ein Baum,

Drin singt die junge Nachtigall;

Sie singt von lauter Liebe,

Ich hör es sogar im Traum.

Heinrich Heine

Über allen Gipfeln ist Ruh,

In allen Wipfeln spürest du

Kaum einen Hauch;

Die Vögelein schweigen im Walde.

Warte nur, balde

Ruhest auch du.

Johann Wolfgang von Goethe

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,

aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul